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<pre>Ist der Ausfall eines Leistungsträgers aber „nur“ eine fast alltägliche Bürde, ruft die aktuelle Heimbilanz des BVB gar verständliche Ehrfurcht in Ingolstadt hervor: In den acht absolvierten Ligaspielen gaben die Dortmunder nur gegen Darmstadt äußerst unglücklich zwei Zähler aus der Hand.  <p> Diesmal hat es mit dem Toreschießen wieder besser geklappt. Stefan Kießling, der bislang erst in drei Spielen getroffen hat, erzielte die Führung, Javier „Chicharito“ Hernandez ist ohnehin eine Bank: gegen Hannover erzielte der Mexikaner einen Doppelpack und hält bei 13 Saisontreffern.  <p>  Gleichwohl er mit der jüngsten TSG-Darbietung gegen die Frankfurter Eintracht beileibe nicht zufrieden war. Nicht von ungefähr platzte gegen die SGE der eine oder andere Wutausbruch aus ihm heraus – vor allem in der zweiten Hälfte, als das sonst so starke Offensivspiel seiner Mannen zunehmend ins Stocken geriet. <p> Von einem solchen war der Vizemeister aus Dortmund die komplette Vorsaison über meilenweit entfernt. Besser noch: Über weite Strecken gelang es dem BVB sogar, das Meisterschaftsrennen gegen die übermächtigen Bayern offen zu halten. <p>  Schon wieder hat somit ein Heimspiel gegen die Grün-Weißen für den Tiefpunkt einer Hinrunde gesorgt: Wurden dem notleidenden Werder bereits in der Vorsaison am 10. Spieltag überraschend der erste Dreier aufgelegt, durften die Bremer nun wiederum beim FSV ihre Wunden lecken.  </pre>


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<pre>Gegen Köln ging er zwar leer aus, weil sein Schuss in der Anfangsphase an die Latte statt ins Tor ging, aber gegen den HSV könnte wieder der eine oder andere Scorer-Punkt dazu kommen.  <p> Das Hinspiel zu Hause hatte der VfL auch mit 0:5 verloren. Auswärts sind die Gäste mit einer 1-2-9-Bilanz und 11:28 Toren das schlechteste Team der Bundesliga. Dabei war der bislang einzige Auswärtssieg in dieser Statistik noch nicht einmal ein richtiger, sondern kam erst kürzlich am Grünen Tisch zustande, nachdem die Partie bei Union Berlin mit 2:0 für die Bochumer gewertet wurde.  <p>  „Wir sind wieder erster Verfolger der Bayern und haben in der Champions League noch alle Chancen. Es ist besser gelaufen, als uns viele zugetraut haben.“ <p> Man darf gespannt sein, ob der FCB eine ähnliche Galavorstellung abliefert wie am vergangenen Samstag im Schlagerspiel gegen Vizemeister RB Leipzig. In einer Wahnsinnspartie lag der Aufsteiger bereits 4:2 in Front, ehe Lewandowski, Alaba und Robben in der Schlussphase (ab der 8Minute) die Wende gelang. <p>  Nagelsmann: „Ich glaube, dass sich viele Mannschaften jetzt anders auf uns vorbereiten. Es werden viele sehr tief stehen und wir brutal wenig Räume haben, wenn das letzte Saison schon Klubs wie Dortmund gemacht haben – da müssen wir sehr gute Lösungen haben.“  </pre> 


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<pre> Somit kann bei der Heimpremiere gegen die Hertha also kaum etwas schiefgehen – möchte man meinen. Wäre da nicht die aus BVB-Sicht alles andere als zufriedenstellende Bilanz der jüngsten fünf Auseinandersetzungen.  <p> Zwei Siege in Folge und dabei sieben erzielte Tore – plötzlich schnuppert Kiel wieder ganz gewaltig an der Relegation. Platz 16 ist nur noch einen Zähler entfernt. In den 15 BL-Partien zuvor hatten die Störche ebenfalls (nur) zwei Dreier geholt. Zusammen mit Dortmund ist die KSV das einzige Team, das die letzten beiden Spiele gewinnen konnte. Mit 75 Toren sind die Kieler aber die Schießbude der Bundesliga.  <p>  Mit Sieg Nummer acht im achten Bundesliga-Spiel im Borussia Park hat Gladbach dieses Kunststück am Dienstag vollbracht und geht dementsprechend zuversichtlich in das Duell gegen den Tabellenführer. <p>  Trotz dieser gegensätzlichen Voraussetzungen liegen die beiden Klubs stimmungstechnisch möglicherweise aber gar nicht so weit auseinander; nach dem K.o. in der Champions League haftet schließlich auch den Feierlichkeiten der Gastgeber ein irgendwie pflichtbewusster Charakter an. <p>  Das Duell gegen die Werkself könnte Aufschluss darüber geben, was von dem aktuellen schwarz-gelben Höhenflug zu halten ist — allerdings müssen sich die Gäste gehörig steigern, um der Mannschaft von Thomas Tuchel tatsächlich gefährlich werden zu können.  </pre>


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<pre> Nachdem die Bremer gleich ihre ersten verhaltenen Annäherungsversuche für den Führungstreffer nutzten, hatten die Gastgeber infolge einer von Jetro Willems verübten Tätlichkeit bald auch noch nummerische Defizite zu beklagen.  <p> Florian Kohfeldt, der neue Übungsleiter der Bremer, impfte den Grün-Weißen eine neue Siegermentalität ein. Gegen Stuttgart gab es am vergangenen Spieltag einen 1:0-Heimsieg.   <p> Zwar wird der FCI in der entsprechenden Rangliste nach wie vor als vierstärkste Mannschaft der Liga geführt; spätestens seit dem vor 14 Tagen zusammengestolperten 0:4 in Hannover ist es jedoch kaum noch möglich, den Schanzern tatsächlich nennenswerte Auswärts-Qualitäten zu bescheinigen. <p>  Durch das jüngste 2:1 gegen Kiel ist ein Polster im Abstiegskampf entstanden. Mit 35 Gegentoren stellt Pauli außerdem die viertbeste Defensive der Liga. Die neun Heimtore sind weniger stark, dafür wurden die letzten beiden Heimspiele aber auch nicht verloren.  <p> Kann Heiko Herrlich seinen Job noch retten und Leverkusen aus dem Tief befreien? Der Stuhl des Trainers wackelt gewaltig und das, obwohl die „Werkself“ drei ihrer letzten fünf Spiele in der Bundesliga gewinnen konnte.  </pre>


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<pre> Am Ende leuchtete sein Name aber dennoch drei Mal auf der Anzeigetafel, dazu zwei Mal der seines Sturmpartners Maximilian Philipp, womit sich Dortmunds neues Super-Duo für fünf der sechs Treffer verantwortlich zeichnete.  <p> Umso besorgniserregender, dass nun ein Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund ansteht. Gehen die Schwaben wieder leer aus?  <p>  Die vielen Abwesenden sind das große Thema vor dem Spiel des prolongierten Meisters und Titelverteidiger gegen den Aufsteiger. <p>  In der laufenden BL-Saison können die Schwarzgelben zum einen auf eine besonders treffsichere Offensive (mit 45 Toren die mit Abstand beste der Liga, Anm.) bauen und zum anderen auch auf eine überaus sichere Defensive.  <p> Obendrein ließ die hochkarätigst besetzte Ersatzbank beim Sieg in Darmstadt erahnen, wie viel sich der Gastgeber für die anstehende Revanche vorgenommen hat: Rotieren am Dienstag Lahm, Thiago, Alonso, Müller und Lewandowski in die Startelf zurück, dürfte von einem Vergleich auf Augenhöhe wohl nicht mehr viel zu sehen sein.  </pre>


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